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Présentation d’un projet pilote d’installation de points de secours

Vers le niveau supérieur

Présentation d’un projet pilote d’installation de points de secours «Rettungspunkte» dans la forêt domaniale du Grünewald.

En date du lundi 10 octobre 2016, l’Administration des services de secours et l’Administration de la nature et des forêts ont présenté, en présence du ministre de l'Intérieur, Dan Kersch, un projet pilote d’installation de points de secours «Rettungspunkte» dans la forêt domaniale du Grünewald.

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(de g. à dr.) André Schiltz, chef adjoint d'arrondissement de l’Administration de la nature et des forêts ; Carole Back, préposée de l’Administration de la nature et des forêts ; Laurent Schley, directeur-adjoint de l’Administration de la nature et des forêts ; Dan Kersch, ministre de l’Intérieur ; Paul Schroeder, directeur de l’Administration des services de secours ; Christopher Schuh, chef de service du C.S.U. 112 de l’Administration des services de secours

Dans le cadre d’un projet pilote au cours de l’année 2016, 9 points de secours «Rettungspunkte Wald» ont été définis avec le but d’améliorer la localisation des personnes se trouvant dans une situation d’urgence en forêt et par conséquent une intervention plus rapide et efficace.

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Les localisations des points de secours ont été intégrées dans la base de données GIS du logiciel de gestion des interventions (“ELS-Einsatzleitsystem”) du C.S.U. 112.



 System von Rettungspunkten im „Grünewald“ box_exclamation

System von Rettungspunkten im „Grünewald“
Pressemitteilung

In Notsituationen ist einer der wichtigsten Aspekte, dass die betroffene Person der Notrufleitstelle 112 klar und vor allem schnell erklären kann wo sie sich gerade befindet um somit einen mühelosen Rettungsablauf zu gewährleisten. Abseits des öffentlichen Straßennetzes – insbesondere innerhalb von Waldgebieten – fällt eine Orientierung um ein Vielfaches schwerer, da eindeutige Straßen- oder Wegebezeichnungen und markante Geländepunkte fehlen. Durch diesen Umstand ist es allzu oft nicht möglich die benötigte Hilfe in einem angemessenen Zeitrahmen zu leisten, da zwischen dem Notruf und dem Auffinden der sich in einer Notlage befindenden Person zu viel Zeit verstreicht. Dieser Zeitverlust entscheidet im schlimmsten Fall über Leben und Tod.

Zur besseren Orientierung, wurden bereits in einigen Ländern Systeme sogenannter Rettungspunkte erstellt. Rettungspunkte sind fest definierte, klar sichtbare und gut verständliche Punkte an markanten und gut erreichbaren Stellen in Waldgebieten, die im Notfall als Orientierungsmöglichkeit für die sich in einer Notlage befindenden Person dienen. Durch einen abgesetzten Notruf werden diese Punkte an die Rettungsleitstelle übermittelt und dienen den Rettungskräften als Hilfsmittel zum Auffinden der Einsatz- bzw. Unfallstelle.

In Luxemburg gab es bisher noch kein solches System. Im Rahmen ihrer Promotionsarbeit hat die Försterin Carole Back jetzt im Grünewald ein System von Rettungspunkten erarbeitet. Das Pilotprojekt bestand aus der Planung und teilweisen Umsetzung, dies in enger Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und der Natur- und Forstverwaltung.

Ausgesuchte Rettungspunkte wurden mit Hilfe eines GPS-Gerätes aufgenommen. Zu den „Hotspots“ gehören Kreuzungen an Hauptwaldwegen, ausgewiesene Wander- und Fahrradwege sowie Bänke und Grillplätze. Es wurde auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung sowie eine angemessene Dichte an Punkten geachtet. Auf 2500 Hektar Wald werden sich in Zukunft im Grünewald 59 festgelegte Rettungspunkte verteilen, was in etwa einem Rettungspunkt je 42 Hektar entspricht. Neun dieser Punkte wurden im Rahmen des Pilotprojekts im Wald mit Schildern gekennzeichnet; die restlichen 50 sollen 2017 folgen.

Die ersten luxemburgischen Rettungspunkte wurden zusätzlich in eine deutsche Smartphone-App (zur Zeit nur für IOS verfügbar) mit dem Namen „Hilfe im Wald“ integriert. Bisher musste man  den nächstgelegensten Rettungspunkt aufsuchen um die jeweilige Bezeichnung abzulesen, heute kann dies nun über die Smartphone-App erfolgen.

Die genaue Festlegung der Anfahrtswege zu den Rettungspunkten muss  einige Grundmerkmale und -bedingungen erfüllen, wie z.B. Breite, Zustand und Beschaffenheit der Wege, Lichtraumprofil, Längs- und Querneigung, oder Wendemöglichkeiten. Schranken die auf Zugangswegen liegen, werden mit einem Spezialschloss für die Rettungsdienste ausgestattet.

Das Pilotprojekt gibt einen Anstoß zur konkreten Umsetzung eines Systems an Rettungspunkten auf nationaler Ebene um somit die Effizienz der benötigten Hilfeleistung für Betroffene im Notfall zu verbessern. 

Sie befinden sich um Wald und brauchen Hilfe!

Wie funktioniert das System Rettungspunkte im Wald?

- Im Falle eines Notfalls begibt sich der Hilfesuchende zum nächstgelegenen Rettungspunkt.

- Von dort aus mit jedem Mobiltelefon die einheitliche Rufnummer 112 wählen.

- Neben den für eine Notrufmeldung üblichen Angaben gibt er die Rettungspunktenummer (z.B. NA001) durch, um seinen Standort eindeutig zu identifizieren.

– Anschließend wenn möglich Erste Hilfe Maßnahmen einleiten und am Rettungspunkt auf den Rettungsdienst warten.

- Damit hat er alles Notwendige getan, um eine schnelle Hilfe herbeizuholen.


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